Krankenhäuser St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) sowie Martha-Maria Halle-Dölau sind nun ein leistungsfähiger Maximalversorger
Die traditionsreichen Krankenhäuser St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) sowie Martha-Maria Halle-Dölau sind unter einem gemeinsamen Dach vereint
Halle (Saale), 25.05.2026. Was heute als starkes, gemeinsames Klinikum sichtbar wird, begann mit einer Idee im Jahr 2022. Der Gedanke, die traditionsreichen Krankenhäuser St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) sowie Martha-Maria Halle-Dölau unter einem gemeinsamen Dach zu vereinen, war der Auftakt zu einem intensiven und zugleich zukunftsweisenden Prozess.
Der Weg dorthin war lang. Er war geprägt von zahlreichen Gesprächen, sorgfältiger Planung und strategischen Entscheidungen – getragen von dem gemeinsamen Ziel, die Krankenhausversorgung in Sachsen-Anhalt nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln. In Zeiten des demografischen Wandels, des medizinischen Fortschritts und einer zunehmend voranschreitenden Ökonomisierung im Gesundheitswesen wurde deutlich: Zukunft entsteht dort, wo Kräfte gebündelt werden.
Mit der Überführung beider Häuser in eine gemeinsame Trägerschaft im Rahmen des Projekts „Menschlichkeit und Medizin“ ist nun das größte konfessionelle Klinikum in Sachsen-Anhalt entstanden – ein leistungsfähiger Maximalversorger mit christlicher Ausprägung an drei Standorten in Halle (Saale). Tradition und Neuorientierung gehen dabei Hand in Hand. Die lange Geschichte beider Häuser bleibt Fundament – zugleich markiert der Zusammenschluss einen kraftvollen Aufbruch.
Im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung am 25. Februar 2026 wurde dieser neue Abschnitt offiziell gewürdigt. Künftig verantworten Jan Jakobitz und Friedemann Malerz gemeinsam die Geschäftsführung des Hauses. Zugleich wurde Peter Pfeiffer verabschiedet, der als Geschäftsführer im Elisabeth Vinzenz Verbund künftig bundesweit Verantwortung übernimmt.
In seinem Grußwort betonte Dr. Gösta Heelemann, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt, die historische Bedeutung beider Krankenhäuser für die Region. Er würdigte sie als verlässliche Stationen der Gesundheitsversorgung und unterstrich, dass mit dem Zusammenschluss ein moderner, starker Maximalversorger für Halle (Saale) entstanden ist – ein Haus, das Stabilität und Innovationskraft vereint. Dieser Gedanke beschreibt treffend, was der Zusammenschluss bedeutet: Veränderung nicht als Selbstzweck, sondern als aktiver Beitrag zur Gestaltung einer tragfähigen Zukunft. Die Stärkung der regionalen Versorgungsstruktur, die Bündelung medizinischer Kompetenz und die enge Zusammenarbeit im Netzwerk sind zentrale Voraussetzungen, um den wachsenden Herausforderungen im Gesundheitswesen erfolgreich zu begegnen.
Das Leitmotiv „Menschlichkeit und Medizin“ bleibt dabei Richtschnur und Verpflichtung zugleich. Hochleistungsmedizin und christlich geprägte Werteorientierung bilden keinen Gegensatz, sondern ergänzen sich. Gerade in einem Umfeld zunehmender Komplexität und wirtschaftlicher Anforderungen ist der Dienst am Menschen der unverrückbare Kern allen Handelns. So ist aus einer Idee aus dem Jahr 2022 ein starkes Zukunftsprojekt geworden – getragen von Verantwortung, Mut und dem gemeinsamen Willen, die Krankenhausversorgung in Sachsen-Anhalt nachhaltig zu sichern. Ein Zusammenschluss, der zeigt: Wer sich gemeinsam auf den Weg macht, kann Großes bewirken.